Im Digital der Tränen!

Digitalisierung ist ein großes Wort: Es gibt einen Haufen Schmuh. Und echte Perlen. Die liegen aber nicht so rum. Du musst sie einzeln herauspicken. Deshalb reden wir. Und irgendwann haben wir ein Mikro dazugestellt.

Wir sind Betroffene. Zeitzeugen. Profiteure. Pioniere. Klar, unser Humor stammt noch aus den Neunzehnhundertachtzigern. Aber wir mischen feste mit: Als Unternehmer, Marketing-Expertainer und Perlentaucher.

Wie denkt eine mittelständische Geschäftsführerin über das Trendthema Künstliche Intelligenz? Wieviel technischer Hintergrund kommt an, wieviel ethische Grundlage und welche Erwartungen und Wünsche entstehen daraus? Vanessa Weber nimmt uns mit auf eine Reise nach Tel Aviv, erläutert ihr neuestes Startup und was ihr sonst noch wichtig ist als Unternehmerin.

Hand aufs Herz: Wie richtest du deine Küche ein? Alles vorgeplant und dann aufgebaut, oder machst du das in einzelnen Schritten? Und wie richtest du dein Leben ein? “Das Leben ist agil”, lernen wir im Gespräch mit Clemens Schäfer, Geschäftsführer der it factum GmbH. Und ganz tief reingeschaut in unser ach-so-professionelles IT-Treiben handeln wir nie hundertprozentig agil. Gründe dafür gibt’s zuhauf. Eine bitter ehrliche Folge von digitacheles.

Heute ist angeblich alles agil, nicht nur in der Software-Entwicklung. Der Begriff ist an etlichen Stellen zur Worthülse verkommen. Teil 1 unserer Mini-Serie klärt den Begriff, beschreibt die wichtigsten Zutaten zur Agilität und zeigt ihre Grenzen auf.

Zusammen mit dem trotzigen Millennial Dina Brandt erkunden Jens und Ekkehard den Suchtfaktor rund um Clubhouse: Neben sehr persönlichen Bekenntnissen purzelt da auch so ganz nebenbei der eine oder andere Hack raus, wie die heiligen Algorithmen der neuen Hype-App gnädig gestimmt werden können.

Klimakatastrophe, Müllberge, Konsumexzesse – immer mehr von den begehrten gut ausgebildeten Nachwuchskräften fordern sinnvolle und nachhaltige Projekte im Job. Unternehmen reagieren mit Ignoranz, Greenwashing oder echten Wandlungen. Jens und Ekkehard prüfen ihre eigenen Erfahrungen und streiten sich über Glaubwürdigkeit.

In Zukunft wird vieles von dem, an das wir bisher geglaubt haben, nicht nur einfach ein bisschen falsch, sondern es wird so falsch, dass das Gegenteil richtig ist!” Jochen Schwarzmann schwimmt seit 26 Jahren gegen den Mainstream von Wissenschaft und Wirtschaft an. Dabei sind seine Thesen verblüffend naheliegend: Infrastruktur muss Veränderung ermöglichen. Und dazu braucht es nicht Optimierung sondern Redundanz – wir sollten Prozesse als Individuen denken, die sich in Populationen weiterentwickeln. Großes Kino mit coolen Take-aways!

Manchmal fasst du dir an den Kopf, was für ein Zeug gepostet wird: Die Spanne reicht von Banalitäten über Pseudopsychologisches bis hin zu Peinlichkeiten. Wer sich positiv abheben will, braucht ein Gefühl für Rhythmus, muss die Harmonielehre beherrschen und darf seine Einsätze nicht verpatzen. Wie ein echter Rockstar bewegt sich Paul Lanzerstorfer durchs Netz. Wir haben ihn herausgefordert und viel dabei gelernt.


Amazon regiert die Welt, unsere Innenstädte veröden – und wir Konsumenten und Konsumentinnen? Sind längst süchtig geworden nach der Convenience des Online-Handels. Wie böse ist das? Gute Seiten, schlechte Seiten einer durch Corona beschleunigten Entwicklung.

Ein Shitstorm braut sich zusammen: Das Gefühl, da passiert grad was Großes. Es verpflichtet dich scheinbar zum Mitmachen. Das geht ganz schnell, fast beiläufig. Schaukelt sich hoch. Wird gewaltig, löst sich vom Anlass, wird zum Ventil für die Täter. Und erdrückt die Betroffenen. Jens und Ekkehard tasten sich vor in die Grauzone zwischen Zivilcourage und Niedertracht.

These: Frech sein hat seinen Preis. Noch ‘ne These: Wir dürfen viel frecher sein als wir uns trauen. Wann, wo und wie wollen wir das? Im Rückblick sind oft hübsche Anekdötchen entstanden. Aber wieviel Mut haben wir davor? Wie authentisch sind wir beim Frechsein? Was ist unsere innere Haltung, wenn wir frech sind?

Experten und Expertinnen versuchen zunehmend, sich auf Business-Plattformen wie Linkedin und XING als Persönlichkeiten zu positionieren. Viele bewegen sich dabei eher plump. Aber wie ehrlich willst du sein? Wieviel Sprachwitz erlaubst du dir? Ziehen Allerwelts-Weisheiten besser als deine eigenen Erkenntnisse? Ekkehard und Jens hadern mit Vereinfachung, Verwässerung und Oberflächlichkeit im digitalen Kosmos.

Life Hacks, Erkenntnisse und Allzumenschliches aus den Wohn- und Schlafstuben deutscher Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. Jens und Ekkehard schütten ihre Schatzkistchen persönlicher Erlebnisse aus dem Home Office zusammen: Heraus kommt ein Häufchen aus peinlichen, anrührenden und philosophischen Augenblicken.

Jens und Ekkehard streiten sich über Sinn und Unsinn von Weihnachts-Aussendungen an Kunden: Sie arbeiten sich an zehn Argumenten ab und streuen krasse Storys aus dem richtigen Leben ein. Ein Diskurs wie eine Plätzchenschlacht.

Mit Allerweltssprüchen lockt ihr keine Talente hinter dem Ofen vor. Was ist der Kern eurer Arbeitgebermarke? These: Du weißt nicht, weshalb ihr besonders seid. Keine Frage, es gibt einen Grund. Aber, hey, es ist nicht das kostenlose Bio-Obst. Und auch nicht der Kicker im Keller. Der Zauber passiert woanders. Wie packst du das in einen Satz, oder besser: in ein Wort?

Warum sind eure Webseiten da draußen alle so langweilig? Jens und Ekkehard lästern über den aktuellen Stand im Web-Design – der ist nämlich erschreckend öde. Sieben Thesen, woran es krankt und wie sich das verbessern ließe.

Jens-Ekkehard

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    Das Intro zum Podcast basiert auf dem Track “Je ne peux pas le retenir” von Bluemillenium, Lizenziert unter Creative Commons http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ Original: http://ccmixter.org/files/Bluemillenium/62208